Autor: Admin

Ein Monat nach Idai: Beira – es fehlt an Nahrungsmitteln

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Da die Ernten und die Vorräte zerstört bzw. verloren sind, haben vor allem arme Menschen große Schwierigkeiten, an ausreichend Nahrungsmittel zu kommen.

Der Verein hat in der letzten Woche 41 HIV infizierten Kindern, Mitglieder der Gruppe Champions, mit je 10 kg Reis, 2 kg Bohnen, 2 Litern Speiseöl und 1 kg Zucker, sowie 2 Flaschen Chlor zur Trinkwasserdesinfizierung versorgt. In der kommenden Woche werden weitere Kinder der Gruppe Hilfe erhalten. Graça, 14 Jahre alt drückt in bewegenden Worten ihre Dankbarkeit aus. Sie freut sich auch sehr darüber, dass man auch in fernen Ländern an sie, die Champions, denkt… João, 11 Jahre alt, freut sich auf einen “vollen Bauch“…

Auch die 54 ehemals unterernährten Kinder, die weiterhin im Unterernährten Zentrum betreut werden, hatten wieder ein erstes Treffen. Es wurden auch Lebensmittel an sie verteilt. 

Die Kinder von Nhaconjo freuen sich darauf, Lebensmittel mit nach Hause nehmen zu können.

Im Waisenhaus kommen täglich neue Kinder an, andere können zu ihren Familien gebracht werden. Im Moment wohnen 80 Kinder dort, wo eigentlich nur 55 Platz haben…

In der Kinderklinik werden weiterhin viele, viele Kinder betreut. Die Situation hat sich noch lange nicht normalisiert. Die Ärzt*innen und Krankenschwestern leisten viel… die vom Verein zusätzlich eingestellten Fachkräfte tragen wesentlich dazu bei, dass alle Kinder versorgt werden können. Die Choleraepidemie konnte bisher einigermaßen eingegrenzt werden.



Der Priester Fidel Salazar verteilt täglich 100 Essen an bedürftige eines Randbezirks von Beira.  Er berichtet, dass außerhalb der Notunterkünfte bisher keine Lebensmittel verteilt werden.

Dennoch haben auch diese Menschen fast alles verloren und keine Lebensmittelvorräte mehr.

Fidel Salazar ist froh mit der Unterstützung des Vereins den Menschen helfen zu können.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Spendenkonto:
Förderverein Kinderklinik Beira e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE35 30060601 000469 7529
BIC: DAAEDEDDXXX

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Die Situation in Beira ist weiterhin schwierig

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Die Situation in Beira ist weiterhin schwierig. Letzte Woche erkrankten mehr als 100 Menschen an Cholera. Mit hartem Einsatz des Gesundheitspersonals konnten die Todesfälle sehr begrenzt werden. Jetzt wird versucht, mit einer Impfkampagne eine Ausbreitung der Epidemie zu verhindern.

In der Kinderklinik werden täglich ca. 200 Patienten ambulant behandelt und 20-30 Kinder aufgenommen. Die Ärzt*innen und das Pflegepersonal leisten Unvorstellbares, das von dem Förderverein finanzierte zusätzlich eingestellte Personal eingeschlossen. Dr. Armando berichtet, dass die Motivation des Teams der Kinderklinik trotz der angespannten Lage erstaunlich gut ist, auch dank der Unterstützung des Fördervereins.

Vielen Dank allen Spender*innen! Ihre Unterstützung macht einen großen Unterschied zum Besseren!

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10 Tage nach der Katastrophe

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Nun sind schon 10 Tage vergangen seit der Katastrophe in Beira. Erst langsam konnten wir wieder die Kontakte zu unseren Freund*innen und Projektpartnern herstellen… glücklicherweise erreichen uns nun vermehrt Nachrichten aus Beira.

Immer noch gibt es nur unregelmäßig Strom, nur manchmal spärlich Wasser und auch das Internet funktioniert nur manchmal und nicht überall. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist schwierig, die internationalen Hilfslieferungen erreichen nicht alle Menschen, die Preise für Lebensmittel sind in die Höhe geschnellt, viele arme Menschen haben Hunger, vor den Läden, die Lebensmittel verkaufen, gibt es lange Schlangen…

Dr. Amir Seni, Direktor der Kinderklinik, berichtet, dass die Früh-und Neugeborenen Station in der Nacht des Zyklons vollständig zerstört wurde. Die kleinen Patienten werden seitdem im Arztzimmer und dem Versammlungsraum der Kinderintensivstation so es unter diesen improvisierten Bedingungen geht versorgt. Die Anzahl der im Krankenhaus zu versorgenden Kinder ist drastisch gestiegen, es werden zurzeit 30 Kinder täglich stationär aufgenommen, in der Notfallambulanz werden unzählige mehr behandelt, Tendenz steigend.  Durchfallerkrankungen und Malariafälle nehmen zu. Da die Schwangeren es oft nicht schaffen, rechtzeitig zur Entbindung in die Klinik zu kommen, treten wesentlich häufiger Komplikationen unter der Geburt auf. Die Anzahl der Neugeborenen mit Sauerstoffmangel unter der Geburt hat stark zugenommen. Die Ärzte und das Pflegepersonal geben ihr Bestes. Aber es fehlt an allem, vor allem auch an Personal. Ein erschöpfter Dr Amir sagt: „Nach dem Zyklon sind wir auf dem Standard von vor 30 Jahren mit der Versorgung und Behandlung der Babys!“

Auch das Waisenheim nimmt täglich viele geschwächte und kranke Kinder aus den überschwemmten Gebieten neu auf, auch hier fehlt geschultes Personal sowie Lebensmittel. Damit diese Kinder eine Chance haben zu überleben, muss ihre Gesundheit gut überwacht werden.


Wir haben inzwischen folgende Unterstützung für die Kinder in Beira organisieren können:

Die Kinderklinik braucht am dringlichsten Krankenschwestern und Hilfspersonal, um die vielen Kinder, die aus den überschwemmten Gebieten eingeliefert werden zu versorgen und vor allem auch die an Durchfall erkrankten gut zu behandeln.  Dafür werden 20 Krankenschwestern und 20 Pflegehilfskräfte zusätzliche Schichten arbeiten. Außerdem werden wichtige Medikamente beschafft.

Das Waisenheim benötigt auch dringend Unterstützung bei der medizinischen Versorgung der vielen neuen Kinder, die aus den Distrikten eingeliefert werden. Zwei Ärzte und eine zusätzliche Krankenschwester, sowie eine weitere angelernte Hilfskraft werden das Team des Waisenheims verstärken. Außerdem werden zusätzliche Nahrungsmittel gekauft, um die schlecht ernährten Kinder aufzupäppeln.

Im Unterernährten Zentrum werden zusätzliche Mittagsessen verteilt werden.

In dem kirchlichen Bildungszentrum Nazare, in dem wir schon unzählige Fortbildungen veranstaltet haben, haben 25 Familien, deren Häuser zerstört und unbewohnbar sind, Zuflucht gefunden.  Der zuständige Priester, ein sehr guter Freund von uns, hat uns um Hilfe gebeten, damit er die Kinder und deren Familien ernähren kann und ihnen helfen kann ihre Häuser wiederaufzubauen. Auch hier konnten wir Hilfe versprechen.

Geld wurde nun überwiesen, die Bank in Beira funktioniert wieder.

Wir denken allen Spender*innen für ihre Hilfe!!! Muito obrigado! Tabonga!

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90% der Infrastruktur der Stadt ist zerstört

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Vor einer Woche tobte der Wirbelsturm in Beira. 90% der Infrastruktur der Stadt ist zerstört oder stark beschädigt. Seit gestern erreichen uns endlich vereinzelt Nachrichten von unseren Partnern und Freunden vor Ort. Das Internet funktioniert nur an einigen Stellen in der Stadt und dort auch nicht immer

Wir sind sehr erfreut, dass das Waisenheim, das direkt am Strand steht, nicht vollständig zerstört ist… Die Fenster sind kaputtgegangen und auch einige Mauern, aber die Kinder leben und werden trotz der Notlage unter großem persönlichem Einsatz der Mitarbeiter*innen versorgt. Heute erwarten sie mehrere kranke Kinder aus den völlig überfluteten Nachbardistrikten Buzi und Nhamatanda Sobald die Banken wieder funktionieren, werden sie Zugang zu unserer finanziellen Unterstützung haben. Mit unserer Zusage kann jetzt schon auf Kredit eingekauft werden. Später werden wir mit Ihrer Hilfe die Reparaturarbeiten unterstützen.

Sobald wir Informationen aus der Kinderklinik oder anderen Partnern haben werden wir sie informieren.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Beira liegt in Trümmern

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Von dem verheerenden Tropensturm „Idai“ wurde die mosambikanische Hafenstadt Beira schwer getroffen. Ein Großteil der Bewohner*innen lebte in Holzverschlägen mit Wellblechdächern oder schlicht konstruierten Häusern. Diese wurden durch den Sturm und Wassermassen völlig zerstört. Aktuell sind alle Straßen unpassierbar, Brücken zerstört, es gibt keinen Strom, kein Trinkwasser, die Ernte auf den Feldern im Umland ist komplett zerstört. Von Hubschraubern aus sieht man zahlreiche Tote in den Fluten durch die Straßen treiben.

Auch die Kinderklinik und das von dem Aachener Förderverein unterstützte Waisenheim hat schwere Schäden, das genaue Ausmaß ist aufgrund der fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten nicht abschätzbar.

 Der Förderverein ist seit 1998 in Beira aktiv und verfügt über zahlreiche vertrauensvolle  Kontakte vor Ort. „Wir werden so direkt und unkompliziert helfen, wo die offizielle Katastrophenhilfe nicht ankommt“  erläutert Dr. Annett Pfeiffer, die 18 Jahre als Kinderärztin in Beira gearbeitet hat und regelmäßig in Mosambik  aktiv ist. 

„Wir haben unter dem Stichwort „IDAI“ ein Spendenkonto für die akute Nothilfe eingerichtet,“ erläutert Dr. Jan Salzmann, Vorstand im Aachener Förderverein. „Aufgrund der persönlichen Kontakte ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe möglich, so dass die Hilfe zu 100% da ankommt, wo sie am dringensten nötig ist.“

Förderverein Kinderklinik Beira e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE35 30060601 000469 7529
BIC: DAAEDEDDXXX

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