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Lebendige Monitore

was-wir-tun-05aTechnische Unterstützung durch Überwachungsmonitore kann in einigen Bereichen der Klink erfolgreich eingesetzt werden. Doch die Technik hat ihre Tücken. Oft gibt es Stromausfälle, das Personal ist knapp und manchmal technisch nicht so ausgebildet, dass es auf Alarme fachgerecht reagiert. Zudem gibt es bei technischen Defekten keine Reparaturmöglichkeiten.

Um diesen Missstand zu beheben, wurde das Projekt „Lebendige Monitore“ durchgeführt. Zusätzliche Krankenschwestern – vom Förderverein bezahlt – schulen die Mütter schwerkranker Kinder darin, Alarmsymptome zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Und sie überwachen die Kinder nachts persönlich. Durch diese Maßnahmen wurde nicht nur die medizinische Versorgung deutlich verbessert, es wurden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und den Familien der Krankenschwestern eine Existenz ermöglicht. Nach der Anschubfinanzierung durch den Verein übernahm eine italienische Hilfsorganisation die weitere Finanzierung des Projektes.

Beira liegt in Trümmern

Von dem verheerenden Tropensturm „Idai“ wurde die mosambikanische Hafenstadt Beira schwer getroffen. Ein Großteil der Bewohner*innen lebte in Holzverschlägen mit Wellblechdächern oder schlicht konstruierten Häusern. Diese wurden durch den Sturm und Wassermassen völlig zerstört. Aktuell sind alle Straßen unpassierbar, Brücken zerstört, es gibt keinen Strom, kein Trinkwasser, die Ernte auf den Feldern im Umland ist komplett zerstört. Von Hubschraubern aus sieht man zahlreiche Tote in den Fluten durch die Straßen treiben.

Auch die Kinderklinik und das von dem Aachener Förderverein unterstützte Waisenheim hat schwere Schäden, das genaue Ausmaß ist aufgrund der fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten nicht abschätzbar.

 Der Förderverein ist seit 1998 in Beira aktiv und verfügt über zahlreiche vertrauensvolle  Kontakte vor Ort. „Wir werden so direkt und unkompliziert helfen, wo die offizielle Katastrophenhilfe nicht ankommt“  erläutert Dr. Annett Pfeiffer, die 18 Jahre als Kinderärztin in Beira gearbeitet hat und regelmäßig in Mosambik  aktiv ist. 

„Wir haben unter dem Stichwort „IDAI“ ein Spendenkonto für die akute Nothilfe eingerichtet,“ erläutert Dr. Jan Salzmann, Vorstand im Aachener Förderverein. „Aufgrund der persönlichen Kontakte ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe möglich, so dass die Hilfe zu 100% da ankommt, wo sie am dringensten nötig ist.“

Förderverein Kinderklinik Beira e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE35 30060601 000469 7529
BIC: DAAEDEDDXXX