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HIV-Prävention

Die HIV-Katastrophe ist neben der Armut ein Hauptproblem bei der Versorgung der kleinen Patienten. In Beira ist etwa ein Drittel der sexuell aktiven Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Dies hat massive menschliche, gesundheitliche, soziale und ökonomische Folgen.

Trotz der großen Verbreitung bleibt das Thema HIV ein Tabu. Der Förderverein unterstützt HIV-Präventionsarbeit an der Klinik und in der Katholischen Universität in Vernetzung mit anderen lokalen Initiativen. Gefördert wird insbesondere die studentische Gruppe Pabhodzi, die für ihre kreative und innovative Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bereits mit dem „Best practice“-Preis für Prävention und Geschlechtergleichheit vom nationalen AIDS-Rat des Landes Mosambik ausgezeichnet wurde.

Das Wort Pabhodzi leitet sich von der einheimischen Sprache ab und bedeutet soviel wie alle gemeinsam. Bilder von einer Konferenz der Pabhodzi-Gruppe haben wir in einer Galerie für Sie zusammengestellt. Die Gruppe ist auf Facebook vertreten.


Galerie

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Beira liegt in Trümmern

Von dem verheerenden Tropensturm „Idai“ wurde die mosambikanische Hafenstadt Beira schwer getroffen. Ein Großteil der Bewohner*innen lebte in Holzverschlägen mit Wellblechdächern oder schlicht konstruierten Häusern. Diese wurden durch den Sturm und Wassermassen völlig zerstört. Aktuell sind alle Straßen unpassierbar, Brücken zerstört, es gibt keinen Strom, kein Trinkwasser, die Ernte auf den Feldern im Umland ist komplett zerstört. Von Hubschraubern aus sieht man zahlreiche Tote in den Fluten durch die Straßen treiben.

Auch die Kinderklinik und das von dem Aachener Förderverein unterstützte Waisenheim hat schwere Schäden, das genaue Ausmaß ist aufgrund der fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten nicht abschätzbar.

 Der Förderverein ist seit 1998 in Beira aktiv und verfügt über zahlreiche vertrauensvolle  Kontakte vor Ort. „Wir werden so direkt und unkompliziert helfen, wo die offizielle Katastrophenhilfe nicht ankommt“  erläutert Dr. Annett Pfeiffer, die 18 Jahre als Kinderärztin in Beira gearbeitet hat und regelmäßig in Mosambik  aktiv ist. 

„Wir haben unter dem Stichwort „IDAI“ ein Spendenkonto für die akute Nothilfe eingerichtet,“ erläutert Dr. Jan Salzmann, Vorstand im Aachener Förderverein. „Aufgrund der persönlichen Kontakte ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe möglich, so dass die Hilfe zu 100% da ankommt, wo sie am dringensten nötig ist.“

Förderverein Kinderklinik Beira e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE35 30060601 000469 7529
BIC: DAAEDEDDXXX